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Sprechzeiten

Mo - Do8.00 - 12.00 Uhr
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Fr8.00 - 15.00 Uhr

Termine

Termine nur nach Vereinbarung.

Telefon: 0234-432960

 

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen

Herzlich willkommen in unserer Herz- und Gefäßpraxis! Unsere Ziele: die Gesundheit ist ein wertvolles Gut. Gesundsein bedeutet Lebensfreude und Lebensqualität. Als Ärzte wollen wir erreichen, dass Sie gesund bleiben und dass Sie leistungsfähig und zufrieden leben können. Ihre Gesundheit aufrechterhalten und Ihnen grösstmögliche Lebensqualität zurückgeben!

Wir Ärzte sind Ihnen Ratgeber und Wegbegleiter: Wir beurteilen die Befunde und empfehlen eine angemessene Therapie: wir beraten Sie, behandeln Sie und geben Ihnen Ratschläge für weitere Massnahmen.

Sie schenken uns Ihr Vertrauen und bemühen sich, unsere Ratschläge umzusetzen. So können wir zusammen den für Sie bestmöglichen Behandlungserfolg erzielen.

Wir freuen uns über den guten Zuspruch und das grosse Vertrauen, das Sie uns bisher entgegengebracht haben.

Herzlichen Dank dafür!


»Corona« Information 
Betrifft Praxisbesuche 


Liebe Patientinnen/en,  

aufgrund der aktuellen Situation, in der unbedingt vermieden werden muss, dass sich das Corona Virus weiter verbreitet, müssen die Praxisbesuche auf ein Minimum reduziert werden. Keiner weiss, wer das Virus  in sich trägt, wir, Sie und ich, könnten auch »Virusverbreiter« sein, darum müssen nähere und längere Kontakte (wenige Minuten) unbedingt vermieden werden !! 

Sie sollten unsere Praxis nur aufsuchen, wenn es Ihnen von Herzseite schlecht geht, Routine Untersuchungen, Kontrollen im Jahresrhythmus, nach Stent oder Herzinfarkt, SM Kontrollen, können auch etwas verzögert, zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden. 

Bitte rufen Sie uns kurz an (Anrufbeantworter) und sagen Sie uns Bescheid, wenn Sie Ihren Termin nicht wahrgenommen haben, damit wir einen Überblick behalten. 

Wir werden uns für neue Untersuchungstermine bei Ihnen melden. 


Ihre Ärzte der kardiologischen Praxis   

Aktuelles

Unsere Leistungen

  • Ruhe EKG

    Über zahlreiche kleine Elektroden werden die Herzströme aufgezeichnet. So erkennen wir ihren Herzrhythmus und etwaige Herzrhythmusstörungen, auch Abweichungen der elektrische Phänomene wie sie bei bestimmten Herzerkrankungen auftreten können.

  • Belastungs EKG/Ergometrie (sitzend oder Laufband)

    Hier finden wir heraus, wie ihr Herz- Kreislaufsystem unter Belastung reagiert. Sie werden im Sitzen Fahrrad fahren über eine Zeitdauer von einigen Minuten mit steigendem Pedalwiderstand. Dabei steigt der Blutdruck und Puls an. Wichtig für uns sind das Blutdruckverhalten und der EKG Verlauf. Unter Umständen kommt es unter Belastung mit ansteigendem Puls und Blutdruck zu Durchblutungsstörungen des Herzmuskels; etwaige Durchblutungsstörungen können im EKG nachgewiesen werden.


    Eine solche Belastung kann, je nach Fitness und Eignung des zu Untersuchenden auch auf dem Laufband durchgeführt werden.

  • Spiroergometrie

    In besonderen Fällen wird diese Methode ergänzt durch direkte Messungen der Sauerstoffaufnahme und CO2 Abgabe des Untersuchten: diese Methode macht besonders in Trainingsphasen Sinn, wenn jemand durch regelmäßiges Training seine Leistung verbessern möchte: dann kann durch diese Methode die Leistungsverbesserung überprüft und objektiviert werden. Je nachdem werden Änderung des Trainings empfohlen, um die Leistungsverbesserung zu optimieren, ein Verfahren, das regelmäßig bei Leistungssportlern, auch z.B. Fussballern, angewendet wird. 


    Diese Methode ist auch geeignet, den Verlauf bei Herzschwäche sehr exakt zu analysieren: die Veränderungen im Sauerstoffverbrauch sind empfindliche Parameter für die Leistung des Herzkreislaufsystems auch und besonders bei Herzkranken.

  • Langzeit EKG

    Mit dieser Methode werden Herzrhythmusstörungen gesucht, die unter Umständen für einen Teil ihrer Beschwerden verantwortlich sein können. Während 24h wird ein EKG kontinuierlich aufgezeichnet, das später in der Praxis am Computer ausgewertet werden kann. Aus dieser Untersuchung ergeben sich unter Umständen neue Konsequenzen für Ihre weitere Therapie. 


    In besonderen Fällen gibt es hier auch die Möglichkeit einer 7 Tage Aufzeichnung.

  • Schrittmacher- und Defibrillatorkontrollen

    Herzschrittmacher werden von außen per Induktion überprüft und umprogrammiert, sie können den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden, je nach aktuellen Herzrhythmusbefunden muß ein Schrittmacher im Verlauf mehrmals umprogrammiert, sozusagen adjustiert werden. Hierfür wird der Patient in regelmäßigen Zeitabständen zu Kontrollterminen einbestellt. Die Lebensdauer eines Schrittmachers, das heißt die Haltbarkeit der Batterie beträgt in der Regel zwischen 6 und 12 Jahren.


    Das gleiche gilt für sogenannte Defibrillatoren, Systeme, die den Patienten in erster Linie vor gefährlichen, teils lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen schützen, sie können aber auch wie ein normaler SM als Taktgeber für das Herz fungieren.


    Überprüfungen der Systeme erfolgen in regelmäßigen Intervallen oder je nach Ereignissen, wenn der Patient meint, Rhythmusstörungen erlebt zu haben. Durch Feinjustierung werden die Systeme von außen auf die jeweils neuen Bedingungen eingestellt. Haltbarkeit  der komplizierteren Defibrillatorsysteme im Durchschnitt 4 – 8 Jahre.

  • 24h Blutdruckmessung

    Zur Überprüfung ihres Blutdrucks im Tagesverlauf, während Anstrengungen, aber auch in Ruhe, wie auch nachts wird ihnen für 24h ein Blutdruckmessgerät angelegt. Das Ergebnis steht relativ umgehend nach Abnahme des Gerätes fest und gibt uns zum Beispiel Aufschluss über die Effektivität der medikamentösen Blutdruckbehandlung, die bei ihnen durchgeführt wird. Oder in einem anderen Fall wird erst hierdurch erkennbar, daß überhaupt ein Bluthochdruck vorliegt.

  • Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie)

    Genauso wie andere Organe kann auch das Herz mit Ultraschall untersucht werden, dabei können der Herzmuskel, die Herzklappen und andere Herzstrukturen auf ihren Zustand und ihre Funktion hin untersucht werden. Man erhält so Aufschluss über etwaige Störungen der Muskel- oder Klappentätigkeit.


    Ein sehr empfindliches Verfahren, das oft eine unmittelbare Diagnosesicherung ermöglich. Insbesondere die Verlaufskontrolle bei Herzerkrankungen ist hierdurch sehr verbessert worden. 


    Bei akuten geschehen, Entzündungen etc., müssen kurzfristigere Kontrollen, bei chronischen Erkrankungen, Z.n. Herzinfarkt oder Z.n. Herzoperationen für Bypasses oder Klappen, sind nur sporadische Untersuchungen in etwa jährlichen Intervallen notwendig.

  • Stressechokardiographie (Herzultraschall zur Erkennung von Durchblutungsstörungen)

    Genauso wie unter Ruhebedingungen kann der Herzmuskel auch bei Pulsbeschleunigung untersucht werden. Damit wird eine Belastungssituation simuliert. Wir erreichen die Pulsbeschleunigung durch Gabe eines Medikamentes, das auch normalerweise im Körper vorkommt, Dobutamin.


    Damit wird eine ähnliche Belastungssituation, wie beim Ergometertest, erreicht: Auf verschiedenen Stufen wird die Herzfunktion per Ultraschall untersucht und die Wandbewegung in den verschiedenen Abschnitten, Vorder-, Hinter- und Seitenwand, beurteilt. Durch Veränderungen der Hermuskelleistung bei diesem Test werden Durchblutungsstörungen am Herzen demaskiert.


    So können Engstellen an den Kranzgefäßen indirekt nachgewiesen werden.

  • Linksherzkatheter

    Dieses ist die letzte und wichtigste Untersuchung zur Abklärung bei Verdacht auf Herzkranzgefäßverengungen. Durch direkte Darstellung der Kranzgefäße mit Kontrastmittel über einen Katheter, der vom Arm oder von der Leiste eingeführt wird, erhält man letzte Gewissheit, ob eine Kranzgefäßerkrankung vorliegt. Der Eingriff erfolgt mit örtlicher Betäubung und dauert heute nur noch 15 – 20 Minuten. Anschließend muß der Patient allerdings noch eine gewisse Zeit überwacht werden zur Beobachtung der Punktionsstelle in der Leiste oder am Arm.

  • Ballonaufdehnung von Herzkranzgefäßen mit Stentimplantation

    Sollte im Zuge der diagnostischen Katheteruntersuchung eine Engstelle festgestellt werden, die für Ihre Beschwerden verantwortlich sein muss, wird heutzutage in der gleichen Sitzung eine Ballonaufdehnung des Kranzgefäßes vorgenommen, in der Regel mit gleichzeitigem Einsatz einer Gefäßstütze (Stentimplantation).


    Verfahren:
    Die Verengung wird zunächst mit einem Draht passiert, über diesen Draht wird ein Ballon in die Verengung vorgebracht, hiermit wird die Verengung anbehandelt, danach wird entsprechend der Länge der Läsion ein Stent, auf einem Ballon vormontiert, eingebracht und entfaltet, mit hohen Drücken, ggfs wird nochmal nachgedehnt, wiederum mit hohem Druck, um die Stentmaschen gut an die Gefäßwand anzulegen. Danach wird der Ballon und der Draht aus dem Gefäß entfernt, der Stent verbleibt im Gefäß, die Engstelle ist beseitigt.


    Nach dem Eingriff erfolgt eine mindestens zwölfstündige Nachbeobachtung, bevor wir Sie nach Hause entlassen.

  • Häufig gestellte Fragen

    Wer braucht einen Herzschrittmacher?

    Welche Eingriffe für welchen Patienten: bei zu langsamem Puls, der meist in höherem Lebensalter eintreten kann, durch eine Schädigung von Feinstrukturen am Herzmuskel, wird ein Herzschrittmacher eingesetzt: Dieser vermag dem Herzmuskel elektrische Impulse zu geben, wenn diese vom sogenannten eigenen Herzschrittmacher dem Sinusknoten ausbleiben oder die eigenen Sinusimpulse nicht mehr adäquat auf die übrigen Hermuskelabschnitte übergeleitet werden. 


    Der Eingriff wird in Lokalanästhesie durchgeführt, dauert 45 – 90 Minuten, je nach System. Bei komplizierteren SM Systemen kann der Eingriff unter Umständen auch etwas länger dauern. Hiermit sind Spezialschrittmacher gemeint, die in den letzten Jahren entwickelt wurden zur Verbesserung der Herzleistung bei Herzschwäche (sogenannte 3 Kammerschrittmacher oder auch CRT Systeme). Defibrillatoren werden implantiert bei lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen, diese werden von den Systemen erkannt und durch elektrische Massnahmen, wie Überstimulation oder Schockabgaben beendet, so dass diese gefährlichen Rhythmusstörungen den Patienten nicht mehr in Gefahr bringen können. 


    Alle diese Systeme sind mit einem normalen Leben vereinbar: das heißt die Träger dieser SM Systeme können an allen Aktivitäten des Lebens teilnehmen ohne dass das System gestört wird oder der SM den Patienten behindert.


    Wie kommt es zu einem Herzklappenfehler?


    Diese entstehen durch Entzündungen an Herzklappen, oder auch angeboren, durch kleinere oder größere Anlagestörungen: sie können sich mehr oder weniger auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirken. Die meisten sind nur gering ausgeprägt, so dass sie nicht operativ behandelt werden müssen: sie sollten aber regelmäßig durch Ultraschall Untersuchungen kontrolliert werden. Bei gravierenden Klappenfehlern, die dem Patienten erhebliche Beschwerden, meist in Form von Atemnot, verursachen, muß eine Klappen Korrektur OP vorgenommen werden, seltener eine Klappenreparatur, häufiger ein kompletter Klappenersatz. Diese Eingriffe werden heute bei sehr alten Patienten mit neueren Klappentypen auch ohne offene Herzoperation vorgenommen, das ist der sogenannte perkutane (über die Leisten- oder Armarterie) Klappenersatz (TAVI). Nach einem solchen Klappenersatz  ist die frühere Leistungsfähigkeit wiederhergestellt, die Symptome, wie Atemnot, fast komplett beseitigt oder zumindest wesentlich gebessert. Alle diese Implantate sind mit einem normalen Leben vereinbar.


    Wie gefährlich sind meine Herzryhmusstörungen?


    Die meisten der Rhythmusstörungen sind harmlos, das heißt sie stellen für sie keine Gefahr dar, im Sinne von Bewußtseinsverlust  oder auch Kreislaufzusammenbruch. Durch EKG, Belastungs EKG, Ultraschall des Herzens, und das Langzeit EKG können wir herausfinden, ob es sich um harmlose oder weiter abklärungsbedürftige Rhythmusstörungen handelt. Wenn die Rhythmusstörungen eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität bedeuten, sollten sie behandelt und/oder unter Umständen auch durch weitere Untersuchungen abgeklärt werden. Wir nennen diese Untersuchungen elektrophysiologische Untersuchungen (EPU).


    Elektrophysiologische Untersuchungen:
    Das sogenannte Vorhofflimmern dürfte ihnen bekannt sein: Es handelt sich um eine Rhythmusstörung, bei der das Herz seinen Takt verliert. Normalerweise arbeitet ein Herz sehr regelmäßig wie eine Uhr, bei Vorhofflimmern fällt der Sinusknoten aus, im Herzvorhof entsteht ein elektrisches „Durcheinander“, das wechselnd auf die Herzkammern übergeleitet wird, dadurch ist das Herz sehr umregelmäßig, oft sehr schnell, dieser Zustand führt zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle. Deshalb muß diese Rythmusstörung sehr ernst genommen werden. Je früher sie erkann wird, umso besser. Je früher sie behandelt wird, umso größer die Chance, den ursprünglichen Herzryhthmus dauerhaft wiederherstellen zu können. Für den Patienten gilt, dass er, wenn er meint eine solche Rhythmusstörung zu haben, unregelmäßig ähnlich dem Rhythmus eines Morsezeichens, unmittelbar einen Arzt aufsuchen sollte! Diese Art von Rythmusstörung wird bei entsprechenden Befunden und je nach Verlauf auch invasiv, das heißt durch Kathetermassnahmen, behandelt und korrigiert. Man spricht hier von Ablationstherapie. Je nach Rhythmusstörung werden hier unterschiedliche Arten der Ablation vorgenommen. Zu Detailfragen stehen wir  ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.



  • Vorsorgeleistungen

    Vorsorge macht Sinn, hat sich in vielen Bereichen bereits als sehr wertvoll erwiesen: damit kann man zukünftige Erkrankungen verhindern  oder hinauszögern. Vorsorge kostet aber auch Geld, deshalb ist der Gesetzgeber noch zurückhaltend.


    Der Gesetzgeber sieht im Sozialgesetzbuch für gesetzliche Vorsorgeleistungen vor: "Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Sie dürfen das Mass des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen." SGB V §12 (1).


    In der Kardiologie gehören zu diesen Leistungen zum Beispiel Gefäßuntersuchungen, die das Mass der Arteriosklerose aufzeigen und damit das Risiko für den Patienten sehr gut vorhersagen lassen.


    Kleiner kardiologischer Check:

    • körperliche Untersuchung, Ruhe EKG, Ergometrie, Laboruntersuchungen (Blutfette, Zuckerstoffwechsel, familiäre Risiken)


    Umfangreicher Check (Vorsorge Herzinfarkt und Schlaganfall):

    • Ultraschall Herz, Halsschlagadern, Brustaorta, Bauchaorta
    • ABI Messung (Knöchel-Arm Index), periphere Durchblutungsstörungen ?
    • zentraler Blutdruck
    • Lungenfunktion
    • optional Spiroergometrie
    • ausführliche Erläuterung der Ergebnisse, Ermittlung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos
    • schriftliche Beurteilung und Bericht

Wir sind für Sie da